Für Stephan Sigrist, Leiter Think Tank W.I.R.E und Mitautor der Studie «Zukunft Digitale Schweiz» verspricht die datenbasierte, digitalisierte Wirtschaft neue attraktive Märkte, aber auch Risiken. Digitalisierung wird 2018 schlicht und einfach zur neuen Normalität. Wir gehen auf eine Zeit zu, in der alles disruptiv umgekrempelt wird, erklärte Sigrist. Allerdings können wir die Zukunft nicht vorhersehen und sind nicht so gut bei Technologie-Prognosen. Wir brauchen deshalb einen neuen Lösungsansatz für den Umgang mit der unbekannten digitalen Zukunft, eine differenzierte Perspektive jenseits der gängigen Mythen, forderte Sigrist. Es brauche einen Innovationsradar mit Blick auf das Big Picture. Es gebe Limitierungen von Digitaler Intelligenz. Zum Beispiel Verzerrungen bei der Entscheidungsfindung durch Algorithmen. Es gehe jetzt um den Aufbau einer echten datenbasierten Wirtschaft, eine zukunftgerichtete aber auch pragmatische Definition von Privatheit. Weiter müsse die Entscheidungsfähigkeit im Zeitalter von automatisierter Kommunikation gestärkt werden sowie die Vielfalt erhalten und gestärkt werden. Abschliessend müssen laut Sigrist dynamische Netzwerke gestaltet werden, um neue Möglichkeiten für Wachstum zu kreieren. Der Fokus von Innovation müsse auf Menschen und die Gesellschaft gerichtet werden. „Computer aus – Gehirn an“, schloss Sigrist. 


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